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Kleingöpfritz. Granithoch-Kreuz, 1849 - Historismus | by alexander.szep
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Kleingöpfritz. Granithoch-Kreuz, 1849 - Historismus

Hoch oben im Waldviertel liegt Kleingöpfritz (GM Pfaffenschlag). Weit nördlich des Ortes steht an der L 8137 dieses schon ältere etwa 4,8m hohe Hochkreuz aus Granit aus Slavonice. Es wird örtlich "Kainz-Kreuz" genannt. Es ruht in 523m SH im Ried "Edelfeld" auf einem rechteckigen Grundfundament auf dem sich das Hochkreuz erhebt. Es hat unterhalb einen rechteckigen Sockel auf dem sich ein konkav geschwungenes Postament befindet. An seiner Vorderseite ist eine Stiftergravur zu lesen. "JAKOB KAINZ. JULIANA. 1849". Am Postament eine ober- und unterhalb gestufte leicht vorkragende Deckplatte. Sockel, Postament und Deckplatte sind wieder aus einem Stück Granit geformt. Auf der Deckplatte ein hoher viereckiger Kreuzfuss der an der Vorderseite eine seichte viereckige Kartusche zeigt mit eingezogenen Ecken. Oberhalb noch ein schmaler Sims. Darauf erhebt sich das Hochkreuz das sich nach obenhin leicht verjüngt und Kleeblattenden und innen eine Steingloriole hat. Zentral am Kreuz ein relativ kleiner, ehemals bronzefarbner, gusseiserner Corpus-Christi mit Dornenkrone und Lendenschurz. Über dem Gekreuzigten eine Metallfahne mit den Initialien: INRI. Bei genauer Betrachtung erkennt man, dass das Kreuz früher einen bogigen Blechbaldachin montiert hatte, den es heute nicht mehr gibt. Unter der Gusseisenfigur sind Bohrungen erkennbar die früher sicher ein gusseisernes Halbrelief der Muttes-Mutter darin befestigt hatten. Am Fuss des Kreuzes eine Vorrichtung zur Befestigung von Blumenschmuck. Jakob und Juliana Kainz liessen 1849 dieses Kreuz zu Ehren Gottes auf ihrem Grundstück errichten das heute im Besitz der Familie Dangl ist.

 

Standort: GPS 48.870469 - 15.218626

kein Denkmalschutz

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Taken on August 18, 2019