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Schloss Arenfels | by onnola
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Schloss Arenfels

Mittelflügel, Hofseite

 

Schloss Arenfels, Bad Hönningen, August 2014

 

Die ursprünglich mittelalterliche Burg aus dem 13. Jahrhundert wurde 1849-1855 vom Kölner Dombaumeisters Ernst Friedrich Zwirner im Stil der Neugotik umgebaut.

 

Aufgrund der angeblich 365 Fenster, 52 Türen und zwölf Türme erhielt es den Beinamen „Schloss des Jahres“.

 

Von der Mitte des 13. Jh. bis 1664 war das Schloss im Besitz der Familie von Isenburg bzw. von Isenburg-Grenzau. Nach dem Tod des letzten männlichen Vertreters dieser Linie zog der Trierer Erzbischof Karl Kaspar von der Leyen das Schloss als erledigtes Lehen ein und belehnte seinen Verwandten, den Freiherren Johann Carl Caspar von der Leyen zu Adendorf, mit dem Schloss, welcher es zur bevorzugten Sommerresidenz seiner Familie ausbaute.

Das Schloss blieb bis 1848 im Besitz der Familie von der Leyen, bis sie es aus finanziellen Schwierigkeiten an den Reichsgrafen Friedrich Ludolf von Westerholt-Gysenberg verkaufte, welcher die heruntergekommenen Gebäude instand setzen und bis 1855 nach englischen und mittelalterlich-deutschen Vorbildern im Stil der Neugotik völlig umgestalten ließ.

 

Im Zuge der Kämpfe um die Brücke von Remagen im Jahre 1945 wurde das Schloss acht Tage lang von amerikanischer Artillerie beschossen und trug schwere Schäden davon.

Zwar wurden nach dem Krieg durch die Eigentümer zahlreiche Reparaturen durchgeführt, sie konnten aber nicht alle nötigen bausichernden Arbeiten ausführen lassen. Das Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz initiierte deshalb im Jahr 2000 ein Sanierungsprogramm, das vor allem die Steinschäden der Bausubstanz beseitigen soll und bis heute andauert.

 

2012/"013 wurde das Schloss verkauft und gehört heute einer Privatbrauerei.

Man kann anscheinend im Schloss auch feiern: www.schloss-arenfels.de

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Taken on August 11, 2014