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Sylvia Löhrmann & Hannelore Kraft: Gemeinsam gegen Praxisgebühren | by gruenenrw
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Sylvia Löhrmann & Hannelore Kraft: Gemeinsam gegen Praxisgebühren

GEMEINSAME INITIATIVE VON ROT-GRÜN GEGEN DIE PRAXISGEBÜHR

„Praxisgebühr ist unsozial und bürokratisch“

Mit einer gemeinsamen Plakatenthüllung vor dem Düsseldorfer Landtag haben sich heute die grüne Spitzenkandidatin Sylvia Löhrmann und Hannelore Kraft von der SPD für die Abschaffung der Praxisgebühr stark gemacht.

 

"Gemeinsam gegen Praxisgebühren. Wir in NRW brechen die Blockade der Bundesregierung“ ist auf dem Plakat zu lesen. Auch bei der Bundesregierung sollte die sozialpolitische Botschaft von Rot-Grün nun unmissverständlich angekommen sein: sie richtet sich gegen die Pläne des Bundesfinanzministers Schäuble, die Sanierung des Bundehaushalts auf dem Rücken der Krankenversicherten voranzutreiben. Vielmehr ist es Zeit, die Praxisgebühr endlich abzuschaffen.

 

"Die Wirkung der Praxisgebühr hat sich nicht ausgezahlt"

 

Acht Jahre nach der Einführung der Praxisgebühr lässt sich für uns Grüne eine Negativbilanz ziehen. „Die Wirkung der Praxisgebühr hat sich nicht ausgezahlt", so Sylvia heute bei der Plakataktion.Insbesondere die sozial Schwachen werden so vom Besuch eines Arztes abgehalten. „Sie ist deswegen unsozial, bürokratisch und muss einfach weg!“ so Sylvia weiter. Auch die Verwaltungskosten von 350-500 Millionen, die die Krankenversicherten zu tragen haben, sind nicht mehr hinnehmbar. Deshalb fordern wir Grünen die Praxisgebühr endlich abzuschaffen und die von den Krankenversicherungen erwirtschafteten Überschüsse von zuletzt 1,99 Milliarden Euro hierfür zu nutzen.

 

Für eine Gesundheitsversorgung - unabhängig von Einkommen und Herkunft

 

Wir Grüne wollen ein leistungsfähiges Gesundheitssystem, das die medizinisch notwendige Versorgung für alle Menschen bereitstellt - unabhängig von Einkommen und Herkunft. Deswegen sehen wir die Zukunft des Gesundheitssystems in der Bürgerversicherung, in die alle Bürger und alle Einkommensarten einbezogen werden. Nur so ist eine solidarische und nachhaltige Finanzierung der Gesundheitskosten möglich.

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Taken on April 24, 2012