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Historisches Hamburg - der Bischofsturm | by nefer202020
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Historisches Hamburg - der Bischofsturm

The Bishop's Tower

This building owes his name to it identified as the "house of stone" of Archbishop Brezelin Alebrand, which Adam of Bremen wrote about in his Hamburg-church-history in around 1074. Due to its very substantial construction, the stone ring was first considered to be the foundation of a multi-story dwelling tower. This was thought to be entered by a ladder to the first or upper floor - which could be pulled up in times of danger. An excavation - near the Petrie-church - in 2008 of the Archaelogical Museum of Hamburg provided new insights. According the new finds of the Bishop's Tower had only been build in the 12th Century and existed at the same time as a western outer ditch. This supports the theory, that the foundations are part of a city gateway, because the tower is located directly behind the so-called "Heidenwall". - the oldest known town fortification of Hamburg. Parallel to that runs Hamburgs oldest road - the "Steinstraße" - which follows the old travellers and traders route.

 

 

Gegenüber der Hamburger Petriekirche liegt tief unter dem heutigen Straßenniveau im Untergeschoß einer Bäckerei ein Schauraum mit dem historischen Turmfragment, einem gewaltigen Steinring aus Findlingen mit einem Durchmesser von ca. 19 Metern. Ein unmittelbar im Westen anschließender kleinerer Steinring entpuppte sich als gemauerter Brunnenschacht, der noch über 4 Meter tief in den Untergrund reicht.

 

Der Bischofsturm am Hamburger Domplatz ist das älteste Steingebäude der Hamburger Altstadt und war eines der bedeutendsten archäologischen Denkmäler Hamburgs. Er verdankt seinen Namen dem Erbbischof Bezelin-Alebrand (1035-43), von dem Adam von Bremen in seiner Kirchenchronik berichtet, dass der Erzbischof ein "Steinernes Haus" erbauen ließ.

Dieses war in der damaligen Zeit in Hamburg eine absolute Besonderheit, da man in dieser Zeit nur in Holz baute.

 

Aufgrund seiner sehr massiven Bauweise wurde der Steinring zunächst als Fundament eines mehrgeschossigen Wohnturmes gedeutet, den man über eine Leiter zum Obergeschoss hin erreichte - bei Gefahr konnte die Leiter hochgezogen werden.

 

Bei einer 2008 durchgeführten Ausgrabung des archäologischen Museums Hamburg gewann man aber neue Erkenntnisse: Demnach wurde der Bischofsturm erst im 12. Jahrhundert erbaut und bestand zeitgleich mit einem westlich vorgelagertem Graben. Somit gewinnt eine Interpretation des Fundaments als Teil einer Stadt-Tores an Bedeutung, denn der Turm befindet sich unmittelbar hinter der ältesten bekannten Stadtbefestigung Hamburgs, dem Heidenwall. Daneben verläuft die älteste Straße Hamburgs - die Steinstraße.

 

(eigenes Foto von einem Ausstellungsfoto)

- Quelle: Informationstafel am Objekt und Info-Blatt des Archäologischen Museumsshop im Bischofsturm -

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Uploaded on January 29, 2016